Jahrhundertelang hatte man in Mitteleuropa Brot trocken...

das Butterbrot vor 700 Jahren eine kulinarische Revolution war?

Jahrhundertelang hatte man in Mitteleuropa Brot trocken gegessen oder allenfalls in Biersuppe getunkt. Dies änderte sich erst, als es im Hochmittelalter gelang, mit Salz haltbar gemachte Butter herzustellen, die man aufs Brot streichen konnte. Sofort stieg das Butterbrot zur Leibspeise von Bauern und Bürgern auf. Daher ist es kein Wunder, dass es auch urkundliche Erwähnung fand: So gibt das Bremer Krameramt 1339 an, dass bei feierlichen Gelegenheiten Butterbrote mit Käse als eigener Gang auf die Festtafel kamen.