
...wir immer dieselbe Seite des Mondes sehen?
Erst seit 1959 wissen wir, wie die „Rückseite“ des Mondes aussieht. Denn damals sendete die sowjetische Raumsonde Luna 3 im Oktober die ersten Bilder von der Seite des Mondes zur Erde, die uns immer abgewandt ist. Warum das so ist? Der Mond braucht für eine Drehung um sich selbst genauso lange wie für seine Reise um die Erde (etwa 29,5 Tage). Gleichgültig wo er sich also auf der Erdumlaufbahn befindet, stets weist er seinen Betrachtern dieselbe Seite zu. Die Bewegungen laufen synchron ab. Die Erklärung dafür ist ziemlich komplex, verantwortlich sind die Gezeitenkräfte, die über Jahrmillionen hinweg die Rotation des Mondes abbremsten. Spektakulär waren die Bilder von Luna 3 aber nicht, denn die Rückseite sieht prinzipiell wie die uns zugewandte Seite aus.


