Krone, Inlay oder Kunststofffüllung? Damit Ihre Zähne die richtige Behandlung bekommen, haben wir für Sie die gängigsten Verfahren miteinander verglichen:

Kunststofffüllungen eignen sich für kleine Löcher. Dabei bohrt der Zahnarzt die kariösen Zahnteile heraus und setzt, der Zahnfarbe entsprechend, eine Füllung ein. Vorteil: natürliche Optik und günstig im Preis (40 bis 100 Euro). Nachteil: Kunststoff kann schrumpfen — es droht erneut Karies.

Inlays kommen bei größeren Löchern zum Einsatz. Der Arzt nimmt einen Abdruck des ausgebohrten Loches und lässt nach dieser Vorlage ein Inlay fertigen. Dieses fixiert er anschließend mit einem Spezialkleber. Vorteil: natürliche Optik bei Keramikinlays und sehr lange haltbar. Nachteil: Es sind mehrere Sitzungen nötig. Keramik ist zudem sehr teuer (bis 700 Euro). Goldinlays sind zwar günstiger (bis 400 Euro), dafür aber auch deutlich sichtbar.

Kronen sind die Lösung bei Problemfällen. Auch hier dient der Gebissabdruck als Vorlage für die Krone. Danach schleift der Arzt den Zahn ab, bis nur noch ein Stumpf zurückbleibt; auf diesem befestigt er die Krone. Vorteil: lange haltbar und sehr stabil. Nachteil: Es sind mehrere Sitzungen nötig, und vor allem keramikverblendete Kronen sind sehr teuer (zirka 500 Euro).

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