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Maultaschen mit Fleisch-Spinat-Füllung fertig in 1 Std. 15 Min. |
Eiskalt genießen
Von Vanille bis Zitrone-Basilikum: Fakten rund ums Thema Speiseeis
By DORIS KOCHANEKW as den Hochzeits-gästen Katharina von Medicis und Heinrich II. zum Abschluss des Festessens 1533 serviert wurde, war damals rarer Luxus: Gefro-renes aus Himbeeren, Orangen und Zitronen. Heute können wir Eis jederzeit genießen, die moderne Kühltechnik macht es möglich. Lesen Sie, was es über Sorten, Geschmack und Nähr-wert zu wissen und bei der Lagerung zu beachten gilt.
Von der Eiscreme zum Sorbet
Milch, Zucker, Früchte, Wasser, Nüsse, Gewürze – im Eis stecken eine Menge Zutaten. Die verschiedenen Eissorten unterscheiden sich aber vor allem im Fett- und Fruchtanteil. Am fettärmsten ist Wassereis. Es enthält weniger als 3 Prozent Fett. Eiscreme besteht zu mindestens 10 Prozent aus Milchfett. Cremeeis hingegen besteht wenigstens zur Hälfte aus Milch. Dazu kommen auf einen Liter Milch mindestens 270 Gramm Vollei oder 90 Gramm Eigelb. Noch fetter ist Rahm- oder Sahneeis . Es enthält wenigstens 18 Prozent Fett – und zwar aus Sahne. Im Milcheis steckt besonders viel Milch – mindestens 70 Prozent. Fruchteiscreme begnügt sich mit wenigstens 8 Prozent Milchfett und muss deutlich nach Frucht schmecken. Im Fruchteis stecken mindestens 20 Prozent Frucht – bei Zitrusfrüchten wie Zitrone und anderen sauren Früchten genügen 10 Prozent. Ganz ohne Milch, dafür aber mit besonders viel Obst wird Sorbet hergestellt: Mindestens 25 Prozent pure Frucht, bei Zitrusfrüchten und anderen sauren Früchten genügen 15 Prozent. Wenn nur Eis auf der Packung steht, können Sie davon ausgehen, dass das Produkt statt Milchfett billigeres Pflanzenfett enthält.
Eine Frage des Geschmacks
Ob die Kreationen der letzten Jahre wie Zitrone-Basilikum- oder Chai-Latte-Eis zu Dauerbrennern werden, wird die Zeit zeigen. Ganz oben auf der Hitliste der Beliebtheit stehen nach Angaben der deutschen Markeneishersteller jedenfalls die Klassiker Vanille-, Schokolade- und Erdbeereis. 80 Prozent des in Deutschland konsumierten Eises stammen übrigens aus industrieller Produktion. Im Schnitt verspeist jeder Deutsche gut sechs Liter Eis pro Jahr. Spitzenreiter in Europa sind die Norweger mit etwa 14 Litern.
Von Kalorien und Kühlung
Die kühle Köstlichkeit gehört sicher nicht zu den Schlankmachern. Bei einer großen Kugel (etwa 50 Gramm) Sahneeis müssen Sie mit rund 110 Kilokalorien rechnen. Trotzdem: Viele Süßigkeiten sind deutlich gehaltvoller. 50 Gramm Vollmilchschokolade etwa schlagen mit gut 260 Kilokalorien zu Buche. Da ist die gleiche Menge Fruchteis mit rund 40 Kilokalorien eine echte Diätalternative! Der Gesundheit zuliebe sollten Sie vor allem auf die korrekte Lagerung achten. Bei mindestens minus 18 Grad hält sich Eis Monate. Bereits bei minus zwölf Grad nur noch ein bis zwei Tage! Fünf Minuten außerhalb des Gefrierschranks zur Entnahme Ihrer Portion sind kein Problem, richtig auftauen darf das Eis hingegen nicht. Nutzen Sie deshalb zum längeren Transport nach dem Einkauf eine Kühltasche.
Berühmte Eisbecher
Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn Sie sich Ihren Lieblingseisbecher zusammenstellen. Vielleicht versuchen Sie es aber auch einmal mit einem Klassiker? Zum Beispiel der Birne Helene: Pochieren Sie frische Birnen, die Sie nach dem Abkühlen auf Vanilleeis anrichten. Dazu reichen Sie eine warme Schokoladensoße. Die ist auch unverzichtbarer Bestandteil des Bananasplit. Eine längs halbierte Banane, Vanilleeis, Schlagsahne und besagte Schokosoße sind die Zutaten. Für Pfirsich Melba kombinieren Sie pochierte Pfirsiche mit Vanilleeis und garnieren das Ganze mit Himbeerpüree und Schlagsahne.
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