Es verdankt seinen Namen wahrscheinlich seiner Form, ist ein modischer Klassiker und liegt in fast jedem Kleiderschrank: Vor allem wenn im Sommer die Temperaturen in die Höhe klettern, ist das T-Shirt gefragt wie nie. Dabei wurde das Kleidungsstück mit den kurzen Ärmeln zunächst im Ersten Weltkrieg als Unterwäsche für Soldaten populär — das klingt ja nun nicht besonders sexy. Doch spätestens nachdem Stars wie Marlon Brando und James Dean in den 50er-Jahren ihre knackigen Oberkörper in diesem Wäschestück präsentierten, war sein Siegeszug nicht mehr aufzuhalten. Mittlerweile gibt es das T-Shirt für Männlein und Weiblein in allen Formen, Farben und Größen, mit V-, Rund- oder U-Boot-Ausschnitt, bedruckt oder gar mit Strass verziert. Selbst ärmellose Varianten gelten noch als T-Shirt — und das, obwohl die Verlängerungen an den Schultern ursprünglich wohl deshalb an das Wäschestück kamen, weil sichtbare Achselhaare bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts als ãunfein“ galten. Der wahre T-Shirt-Klassiker aber besteht nach wie vor aus kühlendem Baumwoll-Jersey und ist blütenweiß. Legenden sterben eben nie.

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